03.03.2012 Der Bau industrieller Intensivtierhaltungsanlagen ("Massentierhaltung") stößt auch im Schwarzwald auf entschiedenen Widerstand. Ein breites Bündnis von Anwohnern und Gewerbetreibenen wehrt sich gegen die Errichtung einer Ferkelfabrik, in der pro Jahr über 30.000 Ferkel produziert und mehr als 1.200 Sauen gehalten werden sollen. Die PROVIEH-Regionalgruppe Bad Dürrheim unterstützt die Aufklärungsarbeit durch die örtlichen Bürgerinitiativen. Dafür hat der Fachverband ein zweckgebundenes Spendenkonto eingerichtet.
„Ringelschwanzkasse“ – Vorschlag für einen Solidarfonds zur Umstellung auf die Mast unkupierter Schweine
EU berät: Bald wieder Tiermehl für Schweine und Geflügel?
Erfolgreicher Protest gegen "Schweinepatent" - aber Patentgefahren drohen weiterhin
29.08.2011: Das Kürzen von Ferkelschwänzen ist nach EU-Recht nur ausnahmsweise erlaubt, wenn in den Mastbetrieben Verhaltensstörungen wie Schwanzbeißen und Kannibalismus im Bestand auftraten und durch vorbeugende Maßnahmen nicht wirksam vermieden werden konnten. Doch die Ausnahmeregelung geriet in Deutschland und anderen EU-Ländern zur gängigen Praxis. Dagegen hat PROVIEH im Herbst 2009 bei der EU-Kommission Beschwerde gegen Deutschland eingereicht.
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05.12.2011: Dies ist das Fazit des ökologisch ausgerichteten Forschungs-instituts für biologischen Landbau (FibL) nach der 18. FREILAND-Tagung in Wien, die unter dem Motto "Tiergerecht geht weiter! Neue Wege in der Nutztierhaltung" stand.
18.05.2011: Die Kampagnenarbeit von PROVIEH trägt weitere Früchte. Die deutsche Agrarpolitik befindet sich in Zugzwang, weil das vorbeugende Amputieren der Ringelschwänze gegen geltendes EU-Recht verstößt.
Schweine sind intelligent. Sie merken sich genau, wie Menschen mit ihnen umgehen, können ihren Namen lernen und lassen sich sogar mit diesem einzeln zum Futterplatz rufen. Das bestätigen neue Forschungsergebnisse aus Brasilien und Deutschland.
Der Verein „Wir in Aeschach“ begeht sein traditionelles Sommerfest vom 17.-19.06.2011 mit einem fragwürdigen Weltrekordversuch. Auf einer Reihe von hintereinander aufgereihten Grills mit einer Gesamtlänge von ca. 30 Metern sollen Spanferkel für die fleischhungrigen Festbesucher gebraten werden. Dagegen formiert sich scharfer Protest im Internet.
11.02.2011: Dies kündigte Agrarministerin Aigner in einem Interview über das geplante Tierschutzpaket an. Das vor wenigen Tagen bekannt gemachte Tierschutzpaket ist an sich nicht so vielversprechend. Aber zumindest in einem Punkt hat die Landwirtschaftsministerin wohl doch Größeres vor, wie sie in einem Interview gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung am 9.2.2011 durchblicken ließ.
18. Oktober 2010: Bei einer Massenblindverkostung von Ebersalami und konventioneller Salami in der Schweiz bevorzugte die Mehrheit die Salami aus unkastrierten männlichen Schweinen.
22.10.2010: Männliche Mastschweine können ohne die qualvolle Kastration aufgezogen werden. Wie schmackhaft das Fleisch "echter Kerle" ist, davon durften sich Medienvertreter am Donnerstag, dem 21.10.2010 im Szenerestaurant "Gastraum 4 Experiment" in Hamburg auf St. Pauli selbst überzeugen.
29.09.2010: Die EU strebt an, dass Schweine und Geflügel künftig wieder tierische Kost in Form von Tiermehl erhalten dürfen. Seit dem 1. Januar 2001 durften sie nur noch Vegetarier sein.
25.05.2010: Wer bei der Ferkelkastration kein Schmerzmittel verabreicht, wird künftig aus dem System von "QS - Qualität und Sicherheit" ausgeschlossen.