„Ringelschwanzkasse“ – Vorschlag für einen Solidarfonds zur Umstellung auf die Mast unkupierter Schweine
EU berät: Bald wieder Tiermehl für Schweine und Geflügel?
Erfolgreicher Protest gegen "Schweinepatent" - aber Patentgefahren drohen weiterhin
29.08.2011: Das Kürzen von Ferkelschwänzen ist nach EU-Recht nur ausnahmsweise erlaubt, wenn in den Mastbetrieben Verhaltensstörungen wie Schwanzbeißen und Kannibalismus im Bestand auftraten und durch vorbeugende Maßnahmen nicht wirksam vermieden werden konnten. Doch die Ausnahmeregelung geriet in Deutschland und anderen EU-Ländern zur gängigen Praxis. Dagegen hat PROVIEH im Herbst 2009 bei der EU-Kommission Beschwerde gegen Deutschland eingereicht.
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05.12.2011: Dies ist das Fazit des ökologisch ausgerichteten Forschungs-instituts für biologischen Landbau (FibL) nach der 18. FREILAND-Tagung in Wien, die unter dem Motto "Tiergerecht geht weiter! Neue Wege in der Nutztierhaltung" stand.
18.05.2011: Die Kampagnenarbeit von PROVIEH trägt weitere Früchte. Die deutsche Agrarpolitik befindet sich in Zugzwang, weil das vorbeugende Amputieren der Ringelschwänze gegen geltendes EU-Recht verstößt.
Schweine sind intelligent. Sie merken sich genau, wie Menschen mit ihnen umgehen, können ihren Namen lernen und lassen sich sogar mit diesem einzeln zum Futterplatz rufen. Das bestätigen neue Forschungsergebnisse aus Brasilien und Deutschland.
14.07.2011: In einigen Regionen Deutschlands sind durch die Industrialisierung der Landwirtschaft im Allgemeinen und der Schweinehaltung im Besonderen die Grenzen der Vertretbarkeit längst überschritten, aber die Politiker in Deutschland gebieten keinen Einhalt.
Seit mehr als sieben Jahren kämpft die Bürgerinitiative Haßleben gegen eine Mega-Schweinemastanlage, über deren Genehmigung das Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (LUGV) Brandenburg in Kürze entscheiden wird. PROVIEH ruft auf zum Online-Protest: Fordern Sie den Präsidenten des Landesamtes auf, den Antrag auf Errichtung der Mastfabrik für über 65.000 Schweine endlich abzulehnen.
12.01.2011: Der Skandal um Dioxin im Tierfutter verschärft die Tierschutzprobleme in der Schweinehaltung dramatisch. In den ohnehin qualvoll engen Intensivmastställen drängeln sich mittlerweile Tausende von schlachtreifen Schweinen, weil die Schlachtbetriebe ihre Abnahmemengen drastisch verringern. Grund hierfür ist der Vertrauensverlust der Verbraucher und des Lebensmittelhandels in billiges Fleisch aus konventioneller Intensivtierhaltung.
18. Oktober 2010: Bei einer Massenblindverkostung von Ebersalami und konventioneller Salami in der Schweiz bevorzugte die Mehrheit die Salami aus unkastrierten männlichen Schweinen.
29.09.2010: Die EU strebt an, dass Schweine und Geflügel künftig wieder tierische Kost in Form von Tiermehl erhalten dürfen. Seit dem 1. Januar 2001 durften sie nur noch Vegetarier sein.

Dafür setzt PROVIEH sich ein:
Das sind einige unserer Gründe:
29.04.2010: Die Klage einer großen Koalition aus Nichtregierungsorganisationen führte am 20. April 2010 zur Rücknahme des 2008 erteilten "Schweinepatents".
21.01.2010: Compassion in World Farming (CIWF), die britische Partnerorganisation von PROVIEH, veröffentlichte in Brüssel einen Untersuchungsbericht zu rechtswidrigen und grausamen Zuständen in der europäischen Schweinehaltung. Auch die deutsche Schweineindustrie verstößt massiv gegen geltende EU-Haltungsbestimmungen.