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Kastratenfleisch?
Schluss damit!

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Hühner

Archiv 2011

Schnabelkürzen? Schluss damit!

Die Frage ist nur noch: Wann wird die ruinöse Hähnchen-Spekulationsblase platzen?

Manche Menschen interessiert nur das Geld und wie es sich vermehren lässt.  Auf der Jagd nach der höchsten Rendite missachten sie alle ethischen Regeln. „Heuschrecken“ nennt man solche anonymen Investoren. Was letztlich produziert wird – ob Waffentechnik, Fahrräder, Chlorchemie oder Hähnchen – ist ihnen egal. Hauptsache, die Kasse stimmt und das Risiko liegt auf fremden Schultern. Versiegen die Finanzquellen, wird das Kapital abgezogen.

Schnabelkürzen? Schluss damit!

Mit Laser amputierte Kükenschnabel (c) Melanie Nolte21.11.2011: Küken von Legehennen, Mastputen und Moschusenten die Schnabelspitze zu amputieren ist eine besonders barbarische Form der Tierquälerei. Dennoch wird es von den Behörden immer noch geduldet und ist in zahllosen Betrieben der Intensiv-Geflügelhaltung in Deutschland übliche Praxis. PROVIEH will das ändern.

Studie belegt Antibiotikamissbrauch in der Intensivhähnchenmast

Biohähnchenmast: Hybridmastlinie im Grünlandauslauf (c) PROVIEHÜber 80 Prozent aller Masthühner werden in ihrem kurzen Leben mit Antibiotika behandelt. Das belegt nach Angaben von NDR Info eine Studie aus NRW. Die bislang unveröffentlichten Daten legen nahe, dass Antibiotika nach wie vor auch zur Mastförderung verabreicht werden, obwohl dies bereits seit 2006 EU-weit verboten ist. Jeglicher Einsatz von Antibiotika in der Tiermast leistet der Entstehung von resistenten Krankheitserregern Vorschub und muss schon deshalb nach Kräften vermieden werden. Der sinnvollste Weg dahin ist eine tiergerechte, extensive Haltung. Auslauf an der frischen Luft, Bewegung und viel Grünfutter sind die beste Medizin - auch für Hühner.

Aktion zur fristgerechten Abschaffung der Legehennen-Batteriekäfige

20.09.11: Am 31. Dezember 2011 läuft die Uhr für die konventionellen Legehennenbatterien in der EU ab. Aber längst nicht alle Länder sind gut vorbereitet. Griechenland hinkt bei der Umstellung weit hinterher. Eine europaweite e-Mail-Aktion soll nun den nötigen Druck erzeugen.

Wiesenhof sucht Feigenblatt

Broilermast_ist_zum_Weglaufen_quelle-dt-Tierschutzbüro08.09.2011: Was macht ein Unternehmen, wenn es unbequeme Veränderungen vermeiden will? Es wälzt die Last der Verantwortung auf andere ab. Der Wiesenhof-Konzern zeigt nach den negativen Medienberichten  der jüngsten Zeit wieder einmal, wie gut das funktioniert. Schuld am ganzen Elend in der industriellen Intensiv-Geflügelmast seien die Pächter der Elterntierhaltungen, die Vertragsmäster oder die Greiftrupps der Ausstallkolonnen. Wenn überhaupt, werden Konsequenzen bei den „Fremdfirmen“ und dann auch nur auf Mitarbeiterebene gezogen. Der milliardenschwere Konzern selbst wäscht seine Hände in Unschuld. Der Chef des Broilerimperiums lügt unbeeindruckt in die Fernsehkameras.

He, hallo Wiesenhof-Rechtsabteilung, Verleumdung!

System Wiesenhof - Wie ein Geflügelkonzern Menschen, Tiere und Umwelt ausbeutet

Wenn es um Geflügel geht, denken die meisten an Wiesenhof. Dank der Werbung ist die Marke in ganz Deutschland bekannt. Der Konzern hinter Wiesenhof, die PHW-Gruppe, ist Marktführer, produziert mehr als 270 Millionen Hühner pro Jahr. Woche für Woche werden etwa 4,5 Millionen Hähnchen geschlachtet. Das Versprechen: 'Wiesenhof setzt seit jeher besondere Maßstäbe in punkto Qualität, Sicherheit und Transparenz.' Top Qualität also zu einem günstigen Preis?

Aktion zur Durchsetzung des EU-Käfigverbots für Legehennen

29.07.2011: Einige Länder hinken weit hinter der Abschaffung der ab Anfang 2012 verbotenen Batteriekäfige her. Eine Online-Emailaktion soll die Nachzügler jetzt beflügeln.

Gemeinsam gegen das Schnabelkürzen

Kupierter_Hennenschnabel_JohnigkElvira wird gemobbt. Ihre Kolleginnen hacken auf ihr herum, wohin sie auch flüchtet. Nirgends findet sie Ruhe. Elvira ist eine Legehenne und lebt mit tausenden Artgenossinnen dicht gedrängt in einem Stall. Mobbing ist für Menschen und für Hühner eine Qual. Doch unter Hühnern ist „Mobbing“ – anders als beim Menschen – kein bloßer Ausdruck von Gemeinheit. Es wird vor allem durch Stress ausgelöst und ist eine ernste Verhaltensstörung.

Einigkeit macht käfigfrei

Auslaufmodell_Kaefigei25.02.2011: Die deutsche Tierschutz-bewegung in einer Vielzahl von Organisationen aktiv. Wie wertvoll eine koordinierte Zusammenarbeit dieser Verbände sein kann, beweisen erneut die jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes vom 22.02.2011: In nur vier Jahren sank die Anzahl der Käfighennen in Deutschland von über 22 Millionen auf unter 5 Millionen. Das ist ein großartiger Erfolg für die Tierschutzbewegung und das Bündnis „Deutschland wird käfigfrei“. Doch der Weg dahin war lang und ist noch längst nicht zu Ende.

Hühnerfest im Wendland ein voller Erfolg

Huehnerfest_Korvin_PROVIEH-Stand_IMG_060714.06.2011: Am Pfingst-sonntag war PROVIEH zu Gast bei der Kulturellen Landpartie auf dem Gut Korvin im Wendland. Das schöne Wetter, die idyllische Kulisse und spannende Aktionen wie der „Kükenschlupf“ oder die „Hühnermobil-Versteigerung“ lockten zahlreiche Besucher, die etwas über artgerechte Hühnerhaltung erfahren wollten.

Wiesenhof: Hygienemängel und Tier-Amputationen

316401_R_by_JPW.Peters_pixelio.de02.05.2011: Egal ob Hühner misshandelt werden oder ob katastrophale hygienische Zustände in den Schlachtbetrieben herrschen – Wiesenhof ist regelmäßig in den Schlagzeilen. Der Wiesenhof-Betrieb in Möckern schlachtet täglich 130.000 Hähnchen. 60.000 Tiere werden zu Hähnchenteilen zerlegt und zu Tierkühlfleisch verarbeitet. Das sind 40 Millionen Hähnchen im Jahr. Das Fleisch, vor allem die Filets, werden vorwiegend nach England, Schweden und in die Schweiz exportiert.

Gentechnikfreie Eier - Greenpeace stellt Supermarkt-Ranking vor

453895_R_by_Guenter-Havlena_pixelio.de19.04.2011: Pünktlich zum Osterfest hat die Umweltorganisation Greenpeace ein Supermarkt-Ranking für Eier veröffentlicht. Dabei wurde untersucht, wie viele Eier ohne Gentechnik im Tierfutter erzeugt wurden. Die Organisation kam zu dem Ergebnis, dass ein Großteil der befragten Ketten (darunter Aldi, Lidl, Real, Rewe, Penny, Netto und Edeka) noch immer Eier von Legehennen anbieten, die aus der Fütterung mit gentechnisch veränderten Pflanzen stammen. Nur 20-30 Prozent der im Handel erhältlichen Eier sind gentechnikfrei. Nur bei speziell gekennzeichneten Eiern sowie Eiern aus biologischer Haltung könne der Kunde sicher sein, dass keine Gentechnik im Futter verwendet wurde.

Archiv 2010

Kleingruppenhaltung ist verfassungswidrig

Ankündigungsministerin Aigner: Doch kein Aus für die Kleingruppenhaltung?

Legehennenbatterie_035-deutsches_Tierschutzbuero 07.04.2011: Mit der Ankündigung ihres Tierschutzpakets im Februar 2011 brüskierte Landwirtschaftsministerin Aigner die Käfigeierbarone, den Deutschen Bauernverband und Mitglieder der Union. Sie protestierten sofort heftig gegen den Beschluss der Ministerin – offenbar leider mit Erfolg. Inzwischen ist das ursprünglich geplante Verbot der Käfighaltung von Legehennen wieder vom Tisch.

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