21.11.2011: Küken von Legehennen, Mastputen und Moschusenten die Schnabelspitze zu amputieren ist eine besonders barbarische Form der Tierquälerei. Dennoch wird es von den Behörden immer noch geduldet und ist in zahllosen Betrieben der Intensiv-Geflügelhaltung in Deutschland übliche Praxis. PROVIEH will das ändern.
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07.04.2011: Trotz rechtlicher Bestimmungen gibt es derzeit keinen effektiven Schutz gegen das illegale maschinelle Daunenrupfen bei lebenden Gänsen. Und die industrielle Stopflebererzeugung breitet sich weiter aus, obwohl sie eigentlich auf Regionen mit „Foie-Gras-Tradition“ beschränkt bleiben sollte.

Auf kurzen Beinen watschelt eine ungewöhnlich gelbe Ente durch ihr Gehege im Tierpark Arche Warder. Die Orpington Ente ist eine klassische Landente mit langem und breitem Körper, der aufgrund der kurzen Beine wie „tiefergelegt” wirkt – ein typisches Kennzeichen der alten Landentenrassen.
04.11.2010: Endlich soll die absurde, einst wegen der Vogelgrippe angeordnete Stallpflicht für Geflügel aufgehoben werden. Aus einem Bericht der Saarbrücker Zeitung vom 29. Oktober 2010 geht hervor, dass das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMELV) einen entsprechenden Entwurf zur Änderung der Geflügelpestverordnung ausgearbeitet hat (mehr dazu hier).
Probleme mit dem Tierschutz bei der Haltung von Legehennen und Masthähnchen sind – selbst in der breiten Öffentlichkeit – weitgehend bekannt. Weniger bekannt ist, dass in Deutschland auch rund 18 Millionen Peking- und Moschusenten intensiv gehalten werden. Vor allem bei den Moschusenten treten dabei massive Verhaltensstörungen wie Federrupfen und Kannibalismus sowie schmerzhafte Wucherungen an Zehen und Ballen auf.
In Deutschland werden für die "Produktion" von Entenfleisch ca. 18,5 Millionen Tiere vornehmlich unter Intensivhaltungsbedingungen gehalten. Entenfleisch erfreut sich immer größerer Beliebtheit, denn auch wenn der Absatz ganzer Enten über die letzten Jahre größtenteils konstant geblieben ist und sie als "Braten" nur zu besonderen Gelegenheiten auf den Tisch kommen, findet die Ente in zerteilter und vorbereiteter Form (Entenbrust, Entenschenkel, etc.) immer öfter auch im Alltag den Weg auf den Tisch.
Unter dem Begriff „Geflügel“ versteht man alle Vögel, die als Nutztiere gezüchtet und gehalten werden. Außerdem Wildvögel, die gezielt zum Verzehr gefangen werden.
In der Intensivtierhaltung werden Fleisch, Eier oder Daunenfedern industriell „produziert“.

Dafür setzt sich PROVIEH ein:
Das sind einige unserer Gründe:
Lebendrupf und Stopfleber von Gänsen und Enten in der EU – das Leid nimmt kein Ende
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