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07.04.2011: Trotz rechtlicher Bestimmungen gibt es derzeit keinen effektiven Schutz gegen das illegale maschinelle Daunenrupfen bei lebenden Gänsen. Und die industrielle Stopflebererzeugung breitet sich weiter aus, obwohl sie eigentlich auf Regionen mit „Foie-Gras-Tradition“ beschränkt bleiben sollte.
Gänse gab es in Ostfriesland schon vor 2000 Jahren. Bereits damals waren die Vögel optimal an das raue Küstenklima angepasst. Der Legende nach war das Federkleid der Tiere früher grau und wurde erst durch die Paarung mit einem Schwan bei den Nachkommen rein weiß.
Die Diepholzer Gans stammt aus der Grafschaft Diepholz im Norden Deutschlands. Noch bis zum Zweiten Weltkrieg trieben die Diepholzer im Frühjahr ihre Gänse zu Tausenden auf die gemeindeeigenen Feuchtwiesen. Im Herbst wurde das Federvieh zusammengetrieben und mit Hafer- und Gerstenschrot in einfach eingerichteten, offenen Ställen gemästet und schließlich als hoch geschätzter Weihnachtsbraten verkauft.
04.11.2010: Endlich soll die absurde, einst wegen der Vogelgrippe angeordnete Stallpflicht für Geflügel aufgehoben werden. Aus einem Bericht der Saarbrücker Zeitung vom 29. Oktober 2010 geht hervor, dass das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMELV) einen entsprechenden Entwurf zur Änderung der Geflügelpestverordnung ausgearbeitet hat (mehr dazu hier).
Unter dem Begriff „Geflügel“ versteht man alle Vögel, die als Nutztiere gezüchtet und gehalten werden. Außerdem Wildvögel, die gezielt zum Verzehr gefangen werden.
In der Intensivtierhaltung werden Fleisch, Eier oder Daunenfedern industriell „produziert“.
Die brauchen sie auch, denn die Rasse ist eine ausgesprochene Weidegans. Sie wurde auch auf Flächen getrieben, die relativ weit vom Hof entfernt lagen. Ihre ausgeprägte Marschfähigkeit ließ lange Treibwege zu. Die Leinegans ist eine bodenständige Landgans, die ihren Verbreitungsschwerpunkt in der Flussniederung der Leine zwischen Göttingen und Hannover hat. Hier wurde sie in bäuerlichen Zuchten "nebenher" gehalten.