17.10.2011: 2007 trat die Europäische Verordnung zum Schutz von Tieren beim Transport (EG Nr. 1/2005) in Kraft. Sie regelt unter anderem Transportzeiten, Raumangebot sowie Tränk- und Fütterungsintervalle. Dies suggeriert dem Verbraucher, die Tiere auf Europas Straßen würden "artgerecht" transportiert werden. Leider ist dem nach wie vor nicht so:
Handelsverbot für Robbenerzeugnisse
Bereits am Montag (4.5.09) Nachmittag ging es in einer Debatte um ein seit Monaten höchst umstrittenes EU-Import- und Handelsverbot für Robbenprodukte. Außer in Kanada und Grönland werden Robben auch in den EU-Staaten Finnland, Schweden und Großbritannien gejagt. Vertreter des Europaparlaments und des Ministerrats konnten sich im Vorfeld der Abstimmung am Dienstag jedoch auf einen Kompromiss einigen.
Der Europaabgeordnete (MEP) Neil Parish, Vorsitzender des Agrarausschusses und der Intergruppe für Tierschutzdes europäischen Parlaments, stellte in der Plenarsitzung am 15. Januar in Straßburg eine mündliche Anfrage an die EU-Kommission über die Kontrolle der Einhaltung der EU-Transportrichtlinie in den Mitgliedsstaaten sowie die Pläne zur Verbesserung dieser EU-Rechtsvorschrift.
PROVIEH setzt sich dafür ein, dass Transport und Tod von Nutztieren so schonend wie möglich geschehen.
PROVIEH verlangt ein Ende von Leid bringenden Ausnahmeregelungen und Subventionen, so zum Beispiel
Neufassung der Vorschriften zum Schutz von Tieren beim Transport
Am 25. Januar 2005 trat eine neue Verordnung zum Schutz von Tieren beim Transport und damit zusammenhängenden Vorgängen in Kraft, die nun seit dem 05. Januar 2007 angewendet werden muss.
Die neue Tiertransportverordnung können Sie hier einsehen.