17.05.2012: Seit das Parlament am 17. Mai 2002 den Schutz der Tiere im deutschen Grundgesetz verankerte wurde der Tierschutz von Gesetzgeberseite kaum vorangebracht.
04.04.2012: Große Tierhaltungsanlagen werden vom Verbraucher immer häufiger mit Tierquälerei in Verbindung gebracht. Ein schlechtes Image ist entstanden, das die Agrarlobby nun aufpolieren will.
Seit Beginn der 70er Jahre prämiert das Bundesagrarministerium „zukunftsweisende“ Stallbauten im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Landwirtschaftliches Bauen“.
26.08.2011: Über viele Jahrtausende wurden Nutztiere zur Nahrungsaufnahme in den Wald getrieben, auf die Waldweide. Dort fanden sie genügend Nahrung und Schutz vor Regen und Sonne. Das Weiden im Wald war die einzige Möglichkeit, die Tiere zu mästen, ohne dass sie in Futterkonkurrenz zum Menschen standen.
27.01.2012: 13 Mitgliedsstaaten, darunter unsere Nachbarn Polen, Frankreich, Belgien und die Niederlande, setzte die EU-Kommission am 26. Januar 2012 mit einem Fristsetzungsschreiben die sprichwörtliche Pistole auf die Brust.
10.01.1012: Trotz großspuriger Werbesprüche und Ankündigungen im Rahmen von neuen „Tierwohl-Labeln“ werden in allen konventionellen Schweine- und Geflügelhaltungen weiterhin systematisch Tierschutzgesetze gebrochen.
03.11.2011: In Deutschland gilt das Batteriekäfigverbot seit 2009. Ab dem 1. Januar 2012 tritt das Batteriekäfigverbot in der gesamten EU in Kraft. Doch zwölf der 27 EU-Länder, darunter Griechenland, Italien, Spanien und Ungarn wollen auch nach dem Stichtag weiter Eier aus Legebatterien produzieren, weil sie ihre Käfige nicht pünktlich umgerüstet haben.
20.09.2011: Vertreter der Agrarindustrie beteuern immer wieder, dass Tiere in großen Tierhaltungsanlagen nicht leiden müssen. Angeblich sei die Größe einer Anlage für das Tierwohl nicht entscheidend. Auf der Brandenburger Bauernversammlung im Juni 2011 applaudierten rund 500 Landwirte einem entsprechenden Statement der Agrar-ministerin.
20.09.11: Am 31. Dezember 2011 läuft die Uhr für die konventionellen Legehennenbatterien in der EU ab. Aber längst nicht alle Länder sind gut vorbereitet. Griechenland hinkt bei der Umstellung weit hinterher. Eine europaweite e-Mail-Aktion soll nun den nötigen Druck erzeugen.
21.07.2011: In deutschen Tierställen findet ein versteckter Tierversuch gigantischen Ausmaßes statt. Millionen Hühner, Schweine und Rinder werden mit Millionen Tonnen gentechnisch veränderter Soja gefüttert.
14.06.2011: Am Pfingst-sonntag war PROVIEH zu Gast bei der Kulturellen Landpartie auf dem Gut Korvin im Wendland. Das schöne Wetter, die idyllische Kulisse und spannende Aktionen wie der „Kükenschlupf“ oder die „Hühnermobil-Versteigerung“ lockten zahlreiche Besucher, die etwas über artgerechte Hühnerhaltung erfahren wollten.
14.06.2011: Der Biolandbetrieb Gut Schmerwitz ist ein Demonstrations- betrieb für Ökologischen Landbau, Partnerbetrieb der Fachhochschule Eberswalde und der branden- burgischen Regionalmarke "Von hier". Er kooperiert mit dem Naturpark Hoher Fläming. Für die Förderung der Agrobiodiversität – die durch Landbewirtschaftung hervorgebrachte Artenvielfalt – erhielt das Gut im Jahr 2008 den Förderpreis "Naturschutzhöfe".
07.04.2011: Mit der Ankündigung ihres Tierschutzpakets im Februar 2011 brüskierte Landwirtschaftsministerin Aigner die Käfigeierbarone, den Deutschen Bauernverband und Mitglieder der Union. Sie protestierten sofort heftig gegen den Beschluss der Ministerin – offenbar leider mit Erfolg. Inzwischen ist das ursprünglich geplante Verbot der Käfighaltung von Legehennen wieder vom Tisch.
01.12.2010: Die meisten der 12,8 Millionen deutschen Rinder leben im Stall. Um hohe Leistung zu bringen, bekommen sie außer Raufutter auch viel Kraftfutter. So können Bullen in nur 18 Monaten ihr Schlachtgewicht erreichen. Nur einige Rinder haben zumindest im Sommer Freilauf auf der Koppel. Als am tiergerechtesten – sofern fachgerecht betrieben – kann die ganzjährige extensive Freilandhaltung angesehen werden.
24.01.2011: Ein Strom von tausenden Menschen, unzähligen Plakaten, Kostümen, Umzugswagen und Traktoren schlängelt sich langsam durch die Straßen von Berlin - begleitet von Trillerpfeifen, Musik, Rufen und Trommeln. Am Samstag, den 22.01.2011 haben Bauern, Verbraucher, Imker, Umwelt- und Tierschützer in Berlin für eine grundlegende Reform in der Agrarpolitik, die Abkehr von der industrialisierten Landwirtschaft und besseren Verbraucherschutz demonstriert.