Die meisten Menschen in der EU wollen keine tierischen Produkte, die von Klonen, Klonnachkommen oder unbetäubt geschlachteten Tieren stammen. Doch Kommission und Ministerrat der EU respektieren diesen Willen nicht und verhindern gesetzliche Verbote. Selbst eine Kennzeichnung dieser Produkte lehnen sie ab. Sie wollen Intransparenz, doch der Widerstand gegen die mangelnde Entscheidungsfreiheit für Verbraucherinnen und Verbraucher wächst.
Auf der Internationalen Grünen Woche im Januar 2011 lenkten baden-württembergische Bauern die Aufmerksamkeit auf die älteste noch existierende Rinderrasse ihrer Heimat, das Limpurger Rind. Es wurde von der „Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V.“ (GEH) zur gefährdeten Nutztierrasse des Jahres 2011 gewählt. Mit dieser Wahl wird jährlich auf den drohenden Verlust der Vielfalt in der Landwirtschaft aufmerksam gemacht.
Das Leben auf dem Campo Grande - ein Schotte lebt auf einer Farm in Italien mit Ziegen und Eseln im Einklang mit der Natur.
Vor gut vier Jahren entschied sich der gebürtige Schotte Sebastian Rundy aus seinem stressigen Business-Leben auszusteigen. Ein Freund erzählte ihm damals von einer Farm, dem „Campo Grande“ in Umbrien in der Nähe von Città della Pieve. Kurzerhand stand für ihn fest, die Zukunft auf einer Farm in Umbrien verbringen zu wollen. Rundy verkaufte seine gut gehende Firma in der Schweiz und verschenkte alles was materiellen Wert hatte, um noch einmal ganz von vorne anzufangen. Nur begleitet von seinem treuen Freund, dem Hund Tifou, war er zwei Tage später bereits in Italien, um die Farm zu übernehmen.
20.05.2011: Der dreijährige Streit um das „Gesetz über neuartige Lebensmittel“ (Novel Food Verordnung) ist frühmorgens am 30. März 2011 an der Klonfrage gescheitert. Damit bleibt die alte Regelung von 1997 in Kraft.
08.09.2011: Was macht ein Unternehmen, wenn es unbequeme Veränderungen vermeiden will? Es wälzt die Last der Verantwortung auf andere ab. Der Wiesenhof-Konzern zeigt nach den negativen Medienberichten der jüngsten Zeit wieder einmal, wie gut das funktioniert. Schuld am ganzen Elend in der industriellen Intensiv-Geflügelmast seien die Pächter der Elterntierhaltungen, die Vertragsmäster oder die Greiftrupps der Ausstallkolonnen. Wenn überhaupt, werden Konsequenzen bei den „Fremdfirmen“ und dann auch nur auf Mitarbeiterebene gezogen. Der milliardenschwere Konzern selbst wäscht seine Hände in Unschuld. Der Chef des Broilerimperiums lügt unbeeindruckt in die Fernsehkameras.
He, hallo Wiesenhof-Rechtsabteilung, Verleumdung!
25.07.2011: Tier- und Umweltschützer, Grüne Politiker und Verbraucherschützer wollen sich nicht abfinden damit, dass die EU-Kommission untätig dabei zuschaut, wie immer mehr Fleisch und Milch aus Klontieren in den Handel kommen – ganz ohne Kennzeichnung.
07.07.2011: Klonen bedeutet, eine genetische Kopie eines Tieres anzufertigen. In den USA ist das inzwischen ein allgegenwärtiger Vorgang. Dort ist das Fleisch der Nachkommen geklonter Tiere seit einigen Jahren im Handel.
Die Save ist der wasserreichste Zufluss zur Donau. In den Ostalpen entspringend, schlängelt sie sich durch Slowenien, Kroatien, Bosnien und Serbien bis sie in Belgrad in die Donau mündet. Auf halber Strecke, rund 100 Kilometer südöstlich von Zagreb, liegen die einzigartigen Save-Auen, eine der letzten zusammenhängenden Flusslandschaften in Europa. Trotz groß angelegter Trockenlegungsprojekte seit den 1970er Jahren konnten von ehemals 7.000 km² immerhin 1.000 km² Überschwemmungsflächen bewahrt werden.
08.04.2011: Gentechnisch manipulierte Kühe sollen künftig Muttermilchersatz für Menschenbabys liefern. Aus Frankensteins Gruselküche erwarten uns noch viele solcher Horrormeldungen, falls dem ethikfreien Wirken der Wissenschaftler nicht endlich Grenzen auferlegt werden.
Die deutsche Bundesregierung verhinderte trotz Bedenken des Europäischen Ethikrates und massiver Proteste von Tierschutzorganisationen am 29.03.11 im Vermittlungsausschuss der EU ein umfassendes Verbot für das Klonen zur Nahrungsmittelerzeugung bzw. den Verkauf von Klonerzeugnissen. Der Handel mit Produkten aus Nachkommen im Ausland geklonter Nutztiere bleibt damit gegen den Willen einer großen Bevölkerungsmehrheit in der EU uneingeschränkt möglich. Damit wird indirekt das Klonen in Drittländern gefördert.
25.03.2011: Offiziell lehnt die Bundesregierung angeblich das Klonen zur Nahrungsmittelerzeugung ab. Den nötigen EU-Gesetzentwurf will sie aber nicht verabschieden. PROVIEH protestiert in einem offenen Brief.
Ilse Aigner kündigte im Februar 2011 in Deutschland ein Tierschutzpaket für Nutztiere an. Gleichzeitig unterstützt Deutschland auf EU-Ebene die unbeschränkte Einfuhr von Klonnachkommen und ihren Erzeugnissen. Das würde den Verkauf unetikettierter Produkte, deren Ursprung in grausamen, tierquälerischen Klonprozessen liegt, in Deutschland und der EU Tür und Tor öffnen. Bis zum 29. März 2011 muss sich der Vermittlungsausschuss einigen, sonst platzt das Gesetzesvorhaben, mit dem ein umfassendes Klonverbot eingeführt werden könnte.[1]
01.03.2011: Während in Neuseeland wegen inakzeptabler Gesundheitsprobleme und Sterblichkeitsraten bei Klontieren die Forschung bei "AgResearch" eingestellt wird, könnten in der EU bald massenhaft Erzeugnisse von Klonnachkommen unetikettiert in die Supermärkte kommen. Protestieren Sie mit uns.
Gänse gab es in Ostfriesland schon vor 2000 Jahren. Bereits damals waren die Vögel optimal an das raue Küstenklima angepasst. Der Legende nach war das Federkleid der Tiere früher grau und wurde erst durch die Paarung mit einem Schwan bei den Nachkommen rein weiß.