17.05.2012: Seit das Parlament am 17. Mai 2002 den Schutz der Tiere im deutschen Grundgesetz verankerte wurde der Tierschutz von Gesetzgeberseite kaum vorangebracht.
Und es geht doch weiter – das betäubungslose Schlachten![]()
10.01.2012: Gesunde Tiere durch gesunde Haltung - nur so lassen sich der ausufernde Einsatz von Antibiotika und qualvolle Lebensbedingungen für Millionen Nutztiere wirksam bekämpfen. Die Zeit zum Handeln drängt. Doch um möglichst schnell viele Landwirte für eine tiergerechtere, weniger intensive Nutztierhaltung zu gewinnen, muss die Gesellschaft ihnen einen Lastenausgleich zugestehen. Mit Hilfe eines "Extensivierungsbonus" ließen sich kurzfristig die politische Weichen dafür stellen, so der Vorschlag des Nutztierschutz-Fachverbands PROVIEH. Die Forderung "Faire Preise für faire Haltung" findet auch bei zahlreichen veränderungsbereiten Landwirten ein positives Echo.
10.01.1012: Trotz großspuriger Werbesprüche und Ankündigungen im Rahmen von neuen „Tierwohl-Labeln“ werden in allen konventionellen Schweine- und Geflügelhaltungen weiterhin systematisch Tierschutzgesetze gebrochen.
22.12.2011: In den Niederlanden ist vor kurzem ein Gesetzesvorschlag zum Verbot über jegliche Ausnahmeregelungen zum betäubungslosen Schlachten abgelehnt worden. Gegner sahen die Religionsfreiheit von Juden und Moslems bedroht. Mit dieser Entscheidung stehen die Niederlande nicht alleine da – auch in Deutschland kann das Tierschutzgesetz zu Religionszwecken in Ausnahmefällen übergangen werden.
Zum Thema Tierschutzlabel meldete das Blatt die Kritik, dass die Branche sich nicht in eine riskante und schwer kalkulierbare Abhängigkeit von einer einzigen großen Tierschutzorganisation begeben sollte. Solche Risiken weiß PROVIEH zu vermeiden. Wir arbeiten gerne vertrauensvoll mit Partnerorganisationen zusammen, auch zum Thema Tierschutz-kennzeichnung.
Am 05.12.2011 fand in Buxtehude die Pressekonferenz „Erstes Strafverfahren zum Schächten“ statt. Zwei muslimische Fleischer aus Stade hatten Tiere ohne Betäubung geschlachtet. Beide erhielten eine Geldstrafe in Höhe von insgesamt 4000,- €. Auf der Pressekonferenz wurde das Video-Beweismaterial vorgeführt: einem Schaf wurde bei vollem Bewusstsein mit einem Messer die Kehle durchgeschnitten, in einer Halle unmittelbar neben bereits getöteten oder ausblutenden Artgenossen.
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05.12.2011: Dies ist das Fazit des ökologisch ausgerichteten Forschungs-instituts für biologischen Landbau (FibL) nach der 18. FREILAND-Tagung in Wien, die unter dem Motto "Tiergerecht geht weiter! Neue Wege in der Nutztierhaltung" stand.
02.12.2011: Die rot-grüne Regierung in Nordrhein-Westfalen (NRW) hatte die Einführung des Verbandsklagerechts in ihren Koalitionsvertrag geschrieben, nun geht es an die Umsetzung.
21.11.2011: Küken von Legehennen, Mastputen und Moschusenten die Schnabelspitze zu amputieren ist eine besonders barbarische Form der Tierquälerei. Dennoch wird es von den Behörden immer noch geduldet und ist in zahllosen Betrieben der Intensiv-Geflügelhaltung in Deutschland übliche Praxis. PROVIEH will das ändern.
15.11.2011: Millionen Tiere leiden täglich in Intensivmastanlagen, Versuchslaboren, in Tiertransportern und auf Schlachthöfen – und das, obwohl es in Deutschland ein Tierschutzgesetz gibt, das alle Tiere vor Leid schützen soll. Das ließe sich ändern – und zwar mittels einer Tierschutz-Verbandsklage.
In dem Bericht „Gestank, fein maskiert“ verunglimpft der FOCUS die Ebermast und präsentiert die Immunokastration mit dem Impfstoff „Improvac“ als goldene Lösung. Der Beitrag könnte auch als bezahlte Anzeige vom Hersteller durchgehen.
18.10.2011: Der am Mittwoch, dem 12. Oktober 2011 in Brüssel von der EU-Kommission vorgestellte Reformvorschlag für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach 2013 sieht keine Unterstützung für Bauern vor, die höhere Tierschutzstandards einhalten wollen.
17.10.2011: 2007 trat die Europäische Verordnung zum Schutz von Tieren beim Transport (EG Nr. 1/2005) in Kraft. Sie regelt unter anderem Transportzeiten, Raumangebot sowie Tränk- und Fütterungsintervalle. Dies suggeriert dem Verbraucher, die Tiere auf Europas Straßen würden "artgerecht" transportiert werden. Leider ist dem nach wie vor nicht so:
11.10.2011: Auf etlichen Verpackungen von Milchprodukten sind Rinder mit Hörnern auf Bergwiesen abgebildet. Leider spiegeln sie nicht die Realität wieder. Denn sieht man sich in der deutschen Weidelandschaft um, gehören behornte Rinder zur Ausnahme. Mehr als 90 Prozent aller Kühe in Deutschland werden bereits als Kälber enthornt.