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Aufkleber Artgerecht statt Ungerecht

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Kastratenfleisch?
Schluss damit!

Video Kastratenfleisch

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Tierverstümmelungen

Rückblick und Vorausschau auf die Entwicklung eines Tierschutzlabels

Schweinchen_558776_original_R_K_by_Markus_Walti_pixelio.de10.01.1012: Trotz großspuriger Werbesprüche und Ankündigungen im Rahmen von neuen „Tierwohl-Labeln“ werden in allen konventionellen Schweine- und Geflügelhaltungen weiterhin systematisch Tierschutzgesetze gebrochen.

Die Kampagnen-Arbeit von PROVIEH hat sich gelohnt: Jungebermast wird von EU mit Forschungsgeldern gefördert

Zum Thema Tierschutzlabel meldete das Blatt die Kritik, dass die Branche sich nicht in eine riskante und schwer kalkulierbare Abhängigkeit von einer einzigen großen Tierschutzorganisation begeben sollte. Solche Risiken weiß PROVIEH zu vermeiden. Wir arbeiten gerne vertrauensvoll mit Partnerorganisationen zusammen, auch zum Thema Tierschutz-kennzeichnung.

Der Ebermast gehört die Zukunft!

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05.12.2011: Dies ist das Fazit des ökologisch ausgerichteten Forschungs-instituts für biologischen Landbau (FibL) nach der 18. FREILAND-Tagung in Wien, die unter dem Motto "Tiergerecht geht weiter! Neue Wege in der Nutztierhaltung" stand.

Schnabelkürzen? Schluss damit!

Mit Laser amputierte Kükenschnabel (c) Melanie Nolte21.11.2011: Küken von Legehennen, Mastputen und Moschusenten die Schnabelspitze zu amputieren ist eine besonders barbarische Form der Tierquälerei. Dennoch wird es von den Behörden immer noch geduldet und ist in zahllosen Betrieben der Intensiv-Geflügelhaltung in Deutschland übliche Praxis. PROVIEH will das ändern.

Schreibt der FOCUS jetzt für die Pharma-Industrie?

In dem Bericht „Gestank, fein maskiert“ verunglimpft der FOCUS die Ebermast und präsentiert die Immunokastration mit dem Impfstoff „Improvac“ als goldene Lösung. Der Beitrag könnte auch als bezahlte Anzeige vom Hersteller durchgehen.

Nur noch Kühe ohne Hörner?

enthornte_Milchkuh_PROVIEH_100_085911.10.2011: Auf etlichen Verpackungen von Milchprodukten sind Rinder mit Hörnern auf Bergwiesen abgebildet. Leider spiegeln sie nicht die Realität wieder. Denn sieht man sich in der deutschen Weidelandschaft um, gehören behornte Rinder zur Ausnahme. Mehr als 90 Prozent aller Kühe in Deutschland werden bereits als Kälber enthornt.

Verstümmelungen ade!

Diese_Nase_will_wuehlen_und_stoebern_(c)Johnigk18.05.2011: Die Kampagnenarbeit von PROVIEH trägt weitere Früchte. Die deutsche Agrarpolitik befindet sich in Zugzwang, weil das vorbeugende Amputieren der Ringelschwänze gegen geltendes EU-Recht verstößt.

Hilfestellung für Schweinehalter: Broschüre über Beschäftigungsmaterial für Schweine

Stangenbeißen_pigs-0070_freeanimalpix06.09.2011: PROVIEH gibt zusammen mit seiner britischen Partnerorganisation „Compassion in World Farming“ eine Erläuterung der europäischen Richtlinie und Vorschläge für angemessene Beschäftigungs-materialien auf Deutsch heraus.

Spanferkelgrillen: Weltrekordversuch weckt Proteste

PROVIEH-Kampagnenkarte gegen FerkelverstümmelungenDer Verein „Wir in Aeschach“ begeht sein traditionelles Sommerfest vom 17.-19.06.2011 mit einem fragwürdigen Weltrekordversuch. Auf einer Reihe von hintereinander aufgereihten Grills mit einer Gesamtlänge von ca. 30 Metern sollen Spanferkel für die fleischhungrigen Festbesucher gebraten werden. Dagegen formiert sich scharfer Protest im Internet.

Kein Schnabelkürzen mehr ab 2015?

Kupierter HennenschnabelGert Lindemann (CDU), Nachfolger von Astrid Grotelüschen im niedersächsischen Agrarministerium, kündigt ein Verbot des Schnabelkupierens bei Geflügel ab 2015 im deutschen Tierfabrikland Nr. 1 an.  Fraglich ist nur, ob er Ernst macht. 

Ferkelkastration soll in Deutschland abgeschafft werden

lachendes_Schwein_quelle_freeanimalpix11.02.2011: Dies kündigte Agrarministerin Aigner in einem Interview über das geplante Tierschutzpaket an. Das vor wenigen Tagen bekannt gemachte Tierschutzpaket ist an sich nicht so vielversprechend. Aber zumindest in einem Punkt hat die Landwirtschaftsministerin wohl doch Größeres vor, wie sie in einem Interview gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung am 9.2.2011 durchblicken ließ.

"Tierschutzpaket" als inhaltsleer gebrandmarkt

Brandeisen09.02.2011: Die CDU-CSU Fraktion im Bundestag hat im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ein Verbot der Brandkennzeichnung von Pferden abgelehnt, weil "der Tierschutz keine Frage von Details, sondern eine fortlaufender Gesamtauftrag" sei. Damit brandmarkt die Union das erst vor zwei Tagen von ihrer eigenen Ministerin vollmundig angekündigte "Tierschutzpaket" als inhaltsleere Mogelpackung.

Eingriffe am Tier: Vom Schnabelkupieren bis zum Schwänze abschneiden

Kupierte-Legehenne_Petersen25.01.2011: In der modernen Tierzucht und -Mast werden Eingriffe an Nutztieren gewohnheitsmäßig durchgeführt. Hennen und Puten kupiert man die Schnäbel und stutzt ihnen die Flügel, damit sie sich nicht gegenseitig verletzen und wegfliegen. Mastferkeln werden die Schwänze kupiert, um ein Anfressen von Schwänzen und Ohren zu verhindern. Aus demselben Grund schleift man ihnen die Eckzähne ab. Männliche Ferkel werden ohne Betäubung kastriert, um den starken Geruch im Fleisch zu unterbinden, der bei einzelnen Tieren auftritt. Kälber werden gewohnheitsmäßig enthornt, um die Unfallgefahr an Tier und Mensch einzuschränken. All diese Maßnahmen haben nur ein Ziel: Das Tier dem modernen Produktionssystem anzupassen.

Ferkelkastration soll bis 2018 EU-weit abgeschafft werden

15.12.2010: Die "Brüsseler Erklärung" zum Ausstieg aus der betäubungslosen chirurgischen Kastration von Ferkeln ist nun offiziell. Wie bereits am 08.12.2010 von PROVIEH im Artikel über die "Aktion Tierwohl" angekündigt, hat sich die von der EU-Kommission koordinierte Plattform mit allen wichtigen Akteuren aus Schweine-erzeugenden Mitgliedsstaaten auf 2018 als Frist zum Umstieg von der Kastraten- auf die Jungebermast geeinigt.

Dokumentation: "European Declaration on alternatives to surgical castration of pigs"

PROVIEH setzt sich auch auf europäischer Ebene für die Abschaffung der Ferkelkastration ein. In zwei europäischen Workshops im Oktober 2009 und im Juni 2010, an denen auch PROVIEH teilnahm, hat sich die EU-Kommission des Themas angenommen. In Anlehnung an die Erklärungen von Noordwijk und Düsseldorf wurde im Juni 2010 beschlossen, eine Erklärung zur Abschaffung der chirurgischen Ferkelkastration auszuarbeiten. PROVIEH wirkte an der Erstellung mit. Das Dokument konnte nach nur drei Sitzungen planmäßig vor Jahresende fertig gestellt werden. Die englische Fassung ist hier im Originalwortlaut dokumentiert.

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