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Kastratenfleisch?
Schluss damit!

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EU / Europa

"Weniger Antibiotika" erfordert ein Umsteuern im Tierstall

10.01.2012: Gesunde Tiere durch gesunde Haltung - nur so lassen sich der ausufernde Einsatz von Antibiotika und qualvolle Lebensbedingungen für Millionen Nutztiere wirksam bekämpfen. Die Zeit zum Handeln drängt. Doch um möglichst schnell viele Landwirte für eine tiergerechtere, weniger intensive Nutztierhaltung zu gewinnen, muss die Gesellschaft ihnen einen Lastenausgleich zugestehen. Mit Hilfe eines "Extensivierungsbonus" ließen sich kurzfristig die politische Weichen dafür stellen, so der Vorschlag des Nutztierschutz-Fachverbands PROVIEH. Die Forderung "Faire Preise für faire Haltung" findet auch bei zahlreichen veränderungsbereiten Landwirten ein positives Echo.

Mega-Schweinemastanlage in Haßleben stoppen

Schweine in IntensivmastSeit mehr als sieben Jahren kämpft die Bürgerinitiative Haßleben gegen eine Mega-Schweinemastanlage, über deren Genehmigung das Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (LUGV) Brandenburg in Kürze entscheiden wird. PROVIEH ruft auf zum Online-Protest: Fordern Sie den Präsidenten des Landesamtes auf, den Antrag auf Errichtung der  Mastfabrik für über 65.000 Schweine endlich abzulehnen.

Briefaktion gegen Patente auf Lebewesen

17.03.2011: Im Dezember 2010 entschied das Europäische Patentamt (EPA) in München, dass das Verfahren zur Züchtung von Brokkoli keine technische Erfindung ist.
Das Verbot betrifft jedoch nur das Verfahren, das heißt, die Lebewesen dürfen weiter patentiert werden.

Agrarministerwechsel in Niedersachsen: Vom Regen in die Traufe

17.12.2010: Nachdem Massentierhaltungsverfechterin Astrid Grotelüschen unhaltbar geworden war, wurde sie durch Gerd Lindemann, Ex-Staatssekretär im Bundesagrarministerium, ersetzt. Er hatte unter Seehofer die katastrophale Masthühnerrichtlinie in Brüssel mit durchgepeitscht.

Ferkelkastration soll bis 2018 EU-weit abgeschafft werden

15.12.2010: Die "Brüsseler Erklärung" zum Ausstieg aus der betäubungslosen chirurgischen Kastration von Ferkeln ist nun offiziell. Wie bereits am 08.12.2010 von PROVIEH im Artikel über die "Aktion Tierwohl" angekündigt, hat sich die von der EU-Kommission koordinierte Plattform mit allen wichtigen Akteuren aus Schweine-erzeugenden Mitgliedsstaaten auf 2018 als Frist zum Umstieg von der Kastraten- auf die Jungebermast geeinigt.

Dokumentation: "European Declaration on alternatives to surgical castration of pigs"

PROVIEH setzt sich auch auf europäischer Ebene für die Abschaffung der Ferkelkastration ein. In zwei europäischen Workshops im Oktober 2009 und im Juni 2010, an denen auch PROVIEH teilnahm, hat sich die EU-Kommission des Themas angenommen. In Anlehnung an die Erklärungen von Noordwijk und Düsseldorf wurde im Juni 2010 beschlossen, eine Erklärung zur Abschaffung der chirurgischen Ferkelkastration auszuarbeiten. PROVIEH wirkte an der Erstellung mit. Das Dokument konnte nach nur drei Sitzungen planmäßig vor Jahresende fertig gestellt werden. Die englische Fassung ist hier im Originalwortlaut dokumentiert.

"Grünes Licht für Grüne Gentechnik"? Nein, sagt der Papst aus Einsicht. Ja, sagen EU und Deutschland aus Uneinsichtigkeit.

10.12.2010: Während sich der Vatikan von der Agrargentechnik distanziert, finanzieren EU-Kommission und Bundesregierung die GVO-Forschung ungebremst weiter mit Steuermilliarden.

Ihre Stimme gegen GVO in der EU!

Initiative gegen gentechnisch veränderte Nutzpflanzen zum Mitmachen.

Neue EU-Schlachtverordnung enttäuschend

Es kam zwar nicht so schlimm, wie vom Europäischen Parlament vorgeschlagen; aber echter Tierschutz zum Zeitpunkt der Schlachtung sieht anders aus.

Europawahlen 2009

Sollten - wie die Umfragen bisher ergeben - die Konservativen einen Erdrutschsieg bei den Europawahlen einfahren, sähe es für den Tierschutz schlecht aus.

Deutsche Agrarexporte steigen – auf Kosten der Tiere, der Steuerzahler und der armen Bauern in Drittländern

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz verkündete am 13. März stolz per Pressemitteilung, dass die deutschen Nahrungsmittelausfuhren trotz der Krise kräftig gestiegen seien.

Das sieht allerdings nur auf den ersten Blick wie eine gute Nachricht aus. Denn die grausame Wirklichkeit dahinter ist Billigproduktion aus tierquälerischer Massentierhaltung, die mit Steuergeldern via EU-Agrarpolitik gefördert wird.

Stoppt das Milchdumping: Exportsubventionen schaffen Armut

10.03.2009: Seit dem 23. Januar 2009 subventioniert die Europäische Kommission wieder den Export von Milchprodukten mit Steuergeldern. Dadurch können export­orientierte Molkereien und Lebens­mit­tel­konzerne ihre Produkte weltweit zu Dumpingpreisen anbieten, die deutlich unter den Produktionskosten in Europa und den Zielländern liegen.

Verbandsklagerecht abgelehnt – Schleswig-Holsteins große Koalition macht Tierschutz sprachlos

Die gestrige Ablehnung des Schleswig-Holsteinischen Landtages für einen Gesetzentwurf der Fraktion Bündnis 90/ DIE GRÜNEN, auch für Tierschutzverbände ein Verbandsklagerecht einzuführen, stößt bei Tierschützern bundesweit auf Unverständnis und Empörung.

Industrielle Kükentötung millionenfach – Eröffnung von Europas größter Zuchtbrüterei in Deutschland

12.02.2009: Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit wurde am Dienstag, 10.02.09, im sächsischen Hilbersdorf bei Freiberg in der Nähe von Dresden eine der weltweit größten Zuchtbrütereien eröffnet. Dort werden ab dieser Woche jährlich etliche Millionen Küken „produziert“. Die Abnehmer sind Geflügelzüchter in Ost- und Westeuropa. Doch von den modernen Lege- und Fleischhuhn-Rassen sind nur ein Teil der erbrüteten Küken industriell verwertbar.

Käfighaltung in Niedersachsen: Herr Ehlen, wir wollen Ihre Unterschrift!

19.02.2009: Über zwei Wochen ist es jetzt her, dass Tierschutzorganisationen wie die Albert-Schweitzer-Stiftung, PROVIEH und andere den niedersächsischen Landwirtschaftsminister Ehlen (CDU) gebeten haben, seine rechtswidrige Sonderregel für Käfigbarone uneingeschränkt zurückzunehmen. Doch der Minister scheint zu beschäftigt zu sein, um endlich seine Unterschrift unter ein entsprechendes Papier zu setzen.

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