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Deutschland

"Weniger Antibiotika" erfordert ein Umsteuern im Tierstall

10.01.2012: Gesunde Tiere durch gesunde Haltung - nur so lassen sich der ausufernde Einsatz von Antibiotika und qualvolle Lebensbedingungen für Millionen Nutztiere wirksam bekämpfen. Die Zeit zum Handeln drängt. Doch um möglichst schnell viele Landwirte für eine tiergerechtere, weniger intensive Nutztierhaltung zu gewinnen, muss die Gesellschaft ihnen einen Lastenausgleich zugestehen. Mit Hilfe eines "Extensivierungsbonus" ließen sich kurzfristig die politische Weichen dafür stellen, so der Vorschlag des Nutztierschutz-Fachverbands PROVIEH. Die Forderung "Faire Preise für faire Haltung" findet auch bei zahlreichen veränderungsbereiten Landwirten ein positives Echo.

Mega-Schweinemastanlage in Haßleben stoppen

Schweine in IntensivmastSeit mehr als sieben Jahren kämpft die Bürgerinitiative Haßleben gegen eine Mega-Schweinemastanlage, über deren Genehmigung das Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (LUGV) Brandenburg in Kürze entscheiden wird. PROVIEH ruft auf zum Online-Protest: Fordern Sie den Präsidenten des Landesamtes auf, den Antrag auf Errichtung der  Mastfabrik für über 65.000 Schweine endlich abzulehnen.

Agrarministerwechsel in Niedersachsen: Vom Regen in die Traufe

17.12.2010: Nachdem Massentierhaltungsverfechterin Astrid Grotelüschen unhaltbar geworden war, wurde sie durch Gerd Lindemann, Ex-Staatssekretär im Bundesagrarministerium, ersetzt. Er hatte unter Seehofer die katastrophale Masthühnerrichtlinie in Brüssel mit durchgepeitscht.

Deutsche Agrarexporte steigen – auf Kosten der Tiere, der Steuerzahler und der armen Bauern in Drittländern

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz verkündete am 13. März stolz per Pressemitteilung, dass die deutschen Nahrungsmittelausfuhren trotz der Krise kräftig gestiegen seien.

Das sieht allerdings nur auf den ersten Blick wie eine gute Nachricht aus. Denn die grausame Wirklichkeit dahinter ist Billigproduktion aus tierquälerischer Massentierhaltung, die mit Steuergeldern via EU-Agrarpolitik gefördert wird.

Verbandsklagerecht abgelehnt – Schleswig-Holsteins große Koalition macht Tierschutz sprachlos

Die gestrige Ablehnung des Schleswig-Holsteinischen Landtages für einen Gesetzentwurf der Fraktion Bündnis 90/ DIE GRÜNEN, auch für Tierschutzverbände ein Verbandsklagerecht einzuführen, stößt bei Tierschützern bundesweit auf Unverständnis und Empörung.

Industrielle Kükentötung millionenfach – Eröffnung von Europas größter Zuchtbrüterei in Deutschland

12.02.2009: Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit wurde am Dienstag, 10.02.09, im sächsischen Hilbersdorf bei Freiberg in der Nähe von Dresden eine der weltweit größten Zuchtbrütereien eröffnet. Dort werden ab dieser Woche jährlich etliche Millionen Küken „produziert“. Die Abnehmer sind Geflügelzüchter in Ost- und Westeuropa. Doch von den modernen Lege- und Fleischhuhn-Rassen sind nur ein Teil der erbrüteten Küken industriell verwertbar.

Käfighaltung in Niedersachsen: Herr Ehlen, wir wollen Ihre Unterschrift!

19.02.2009: Über zwei Wochen ist es jetzt her, dass Tierschutzorganisationen wie die Albert-Schweitzer-Stiftung, PROVIEH und andere den niedersächsischen Landwirtschaftsminister Ehlen (CDU) gebeten haben, seine rechtswidrige Sonderregel für Käfigbarone uneingeschränkt zurückzunehmen. Doch der Minister scheint zu beschäftigt zu sein, um endlich seine Unterschrift unter ein entsprechendes Papier zu setzen.

Greenpeace Umfrage

Deutsche wollen keine Gen-Milch!

01.09.2009: Deutsche Verbraucherinnen und Verbraucher haben es durch ihre ablehnende Haltung bisher geschafft, direkt gentechnisch veränderte Lebensmittel aus den Supermarktregalen fern zu halten. Allerdings werden sie seit Jahren beschummelt, denn in der industriellen Landwirtschaft kommen große Mengen gentechnisch veränderter Futtermittel wie Gen-Mais und Gen-Soja in den Futtertrog der Nutztiere, die uns Fleisch und Milcherzeugnisse liefern. So wird seit Jahren Gentechnik durch die Hintertür in die Nahrungskette geschmuggelt, ohne dass es geeignete Risikoabschätzungen gegeben hätte:

Auf Wiedersehen, Herr Seehofer(Abschiedsworte, aber kein Dank)

Auf Wiedersehen, Herr Seehofer. Nach rund 3 Jahren als Landwirtschaftsminister räumen Sie nun Ihren Sessel in der Bundesregierung, um Ministerpräsident in Bayern zu werden. Für Ihre Arbeit der drei vergangenen Jahre danken wir Ihnen NICHT – dafür gibt es viele Gründe.

 

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