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Gentechnik

Neues zum Honig-Urteil

Biene-auf-Krokus_512179_web_R_K_by_Juergen-Huesmert_pixelio.de26.04.2011: In der Ausgabe 4/2011 unseres PROVIEH-Magazins berichteten wir über die Bedrohung der Bienen durch „moderne Landwirtschaft“ und den aktuellen Fall von Imker Bablok. Im Einzugsgebiet seiner Bienen baute die Bayerische Versuchsanstalt für Landwirtschaft 2005 den gentechnisch veränderten Mais der Firma Monsanto an. Die Befürchtungen Babloks, dass Pollen von diesen Pflanzen als „Verschmutzung“ auch in seinen Honig gelangt sein könnten, wurden durch Untersuchungen bestätigt.  Der Rechtsstreit brachte es bis zum Europäischen Gerichtshof (EuGH), wo wenigstens anerkannt wurde, dass der Honig tatsächlich vernichtet werden muss.

Grüne Gentechnik Eine Technologie des Versagens

Gentechnik auf dem Acker – das ist eine Geschäftsidee von Chemiegiganten, die sich mittlerweile auch zu den Saatgutgiganten gemacht haben. Diese Riege wird angeführt von Monsanto (USA), gefolgt von DuPont (USA) und Syngenta (Schweiz), die zusammen schon 47% Anteil am weltweiten Saatgutgeschäft haben. Sie bezeichnen ihre Geschäftsidee gern als Grüne Gentechnik, die als Fortführung der Grünen Revolution die Erträge erhöhe und den Einsatz von Ackergiften verringere.

Keine Patentierung von Lebewesen

28.02.2012: Tiere und Pflanzen dürfen nicht patentiert werden - so lautet die Entscheidung des Deutschen Bundestages vom 9. Februar 2012. Die Zuchtverfahren zur Herstellung neuer Pflanzen durften zwar bisher auch nicht patentiert werden, die Pflanzen aber schon. Bereits im Dezember 2010 hat die Große Beschwerdekammer des Europäischen Patentamtes zu den angemeldeten Patenten auf  Brokkoli und Tomate entschieden, dass  konventionelle Züchtungsverfahren nicht unter das Patentrecht fallen.

Essen ohne Gentechnik – Einkaufsratgeber von Greenpeace

Ein Großteil der konventionellen Nutztiere wird heutzutage mit Soja gefüttert. Soja-Futter wird im großen Stil in Südamerika unter Rodung großer Urwaldflächen angebaut und ist gentechnisch verändert. Diese Genmanipulation kann unerwartete Nebenwirkungen nach sich ziehen. In genmanipulierten Lebensmitteln können Eiweiße, die Allergien auslösen, oder neue Giftstoffe entstehen. Langzeitstudien zu Risiken von Gen-Food gibt es nicht.

Anhörung zu Patent auf Brokkoli abgesagt

80692_R_by_Maren_Bessler_pixelio.deDas Europäische Patentamt (EPA) in München hat die seit Monaten geplante öffentliche Anhörung zum umstrittenen Patent auf Brokkoli abgesagt. Es handelt sich um eine konventionell gezüchtete Brokkoli-Sorte, die mit dem Patent EP 1069819 bezeichnet wird. Patentinhaber ist Monsanto. Nachdem der Konkurrent Syngenta gegen das Patent Beschwerde eingelegt hat, war für den 26. Oktober eine Anhörung dazu geplant. Wenige Tage vor dem Termin hat Syngenta diese Anhörung nun abgesagt. Damit wird das Patent vorerst bestehen bleiben.

Füttern ohne Gensoja

Siegel_ohnegentechnik21.07.2011: In deutschen Tierställen findet ein versteckter Tierversuch gigantischen Ausmaßes statt. Millionen Hühner, Schweine und Rinder werden mit Millionen Tonnen gentechnisch veränderter Soja gefüttert.

Aktuelles

Keine Patentierung von Lebewesen

Schweine vor dem Kanzleramt

SH_Buehler_BitburgerFotoWagenhan_web„Dioxin in unseren Lebensmitteln ist nur das Symptom einer verfehlten Agrarpolitik, die Risikotechnologien wie Gentechnik zulässt und auch noch massiv fördert“, so Rudolf Bühler, Öko-Bauer und Vorsitzender der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall. „Deswegen komme ich am Mittwoch, den 19.01. mit meinen Schweinen vors Kanzleramt und deshalb gehen wir Bauern aus Baden-Württemberg diesen Samstag, den 22.01.2011 um 12 Uhr gemeinsam mit über 120 Verbänden aus Natur- und Verbraucherschutz sowie mit Entwicklungs-Organisationen in Berlin gegen eine industrieorientierte Agrarpolitik auf die Straße, parallel zur Grünen Woche und dem dort abgehaltenen internationalen Agrarministertreffen.

Ausgewählte Beiträge aus dem Jahr 2010

Zuchtverfahren sind nicht patentierbar

Archiv 2009

Schlechte Nachricht: Noch mehr Genmais in der EU

  • 03.12.2009: Die scheidende Europäische Kommission hat schnell noch den Import der transgenen Maissorte MIR604 von Syngenta genehmigt. Ende Oktober war bereits der Import von drei gentechnisch veränderten Maissorten in die EU genehmigt worden. Zwei dieser Sorten stammen von Monsanto, mehr...

Wieder grünes Licht für neue Genmaissorten

Archiv 2008

Greenpeace Umfrage: Deutsche wollen keine Gen-Milch!

  • November 2008: Deutsche Verbraucherinnen und Verbraucher haben es durch ihre ablehnende Haltung bisher geschafft, direkt gentechnisch veränderte Lebensmittel aus den Supermarktregalen fern zu halten. Allerdings werden sie seit Jahren beschummelt, mehr...

Gentechnik

Der Einsatz von gentechnisch veränderten Ackerpflanzen birgt Risiken und ist mit unabsehbaren Folgen für Gesundheit und Umwelt verbunden. Mehr als 70 Prozent der Verbraucher in Deutschland lehnen transgene Lebensmittel ab. Trotzdem bekundet die Gentechnik-Industrie die Absicht, auch weiterhin den Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft voranzutreiben...

Interview mit der Regisseurin Marie-Monique Robin:

29.04.2008: Über den Film: Monsanto - mit Gift und Genen

Was hat Sie zu dieser umfangreichen Untersuchung veranlasst?

PROVIEH - für eine tiergerechte Nutztierzucht


PROVIEH setzt sich ein für eine stärker auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Nutztierzucht, insbesondere durch

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