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Politik allgemein

Neues zum Honig-Urteil

Biene-auf-Krokus_512179_web_R_K_by_Juergen-Huesmert_pixelio.de26.04.2011: In der Ausgabe 4/2011 unseres PROVIEH-Magazins berichteten wir über die Bedrohung der Bienen durch „moderne Landwirtschaft“ und den aktuellen Fall von Imker Bablok. Im Einzugsgebiet seiner Bienen baute die Bayerische Versuchsanstalt für Landwirtschaft 2005 den gentechnisch veränderten Mais der Firma Monsanto an. Die Befürchtungen Babloks, dass Pollen von diesen Pflanzen als „Verschmutzung“ auch in seinen Honig gelangt sein könnten, wurden durch Untersuchungen bestätigt.  Der Rechtsstreit brachte es bis zum Europäischen Gerichtshof (EuGH), wo wenigstens anerkannt wurde, dass der Honig tatsächlich vernichtet werden muss.

„Moderne Landwirtschaft“ bedroht die Bienen

Biene_446064_web_R_by_Dieter-Haugk_pixelio.de25.11.2011: Die Honigbiene (Apis mellifera) gilt nach Rind und Schwein als das drittwichtigste Nutztier des Menschen.

Aktuelles

Reform der europäischen Agrarpolitik - die Richtung stimmt, aber die Pläne greifen zu kurz

Reform der europäischen Agrarpolitik - die Richtung stimmt, aber die Pläne greifen zu kurz

Die Debatte um die künftige Gestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) hat an Fahrt aufgenommen, seit die EU-Kommission ihren Vorschlag am 12. Oktober 2011 offiziell vorstellte. Greifen soll die neue Agrarpolitik ab der nächsten siebenjährigen Finanzplanungsperiode (2014 - 2020).

Grüne Gentechnik Eine Technologie des Versagens

Gentechnik auf dem Acker – das ist eine Geschäftsidee von Chemiegiganten, die sich mittlerweile auch zu den Saatgutgiganten gemacht haben. Diese Riege wird angeführt von Monsanto (USA), gefolgt von DuPont (USA) und Syngenta (Schweiz), die zusammen schon 47% Anteil am weltweiten Saatgutgeschäft haben. Sie bezeichnen ihre Geschäftsidee gern als Grüne Gentechnik, die als Fortführung der Grünen Revolution die Erträge erhöhe und den Einsatz von Ackergiften verringere.

Bekanntmachung

Liebe Interessierte an einer neuen Agrarpolitik,

Höfesterben, Lebensmittelskandale, Welthunger, Spekulation mit Acker und Lebensmitteln, Überdüngung, Agrarindustrie, Gentechnik, patentierte Schweine und Monokultur auf den Feldern – ist das die Landwirtschaft, die wir unter anderem mit unseren Steuergeldern fördern wollen?

Keine Patentierung von Lebewesen

28.02.2012: Tiere und Pflanzen dürfen nicht patentiert werden - so lautet die Entscheidung des Deutschen Bundestages vom 9. Februar 2012. Die Zuchtverfahren zur Herstellung neuer Pflanzen durften zwar bisher auch nicht patentiert werden, die Pflanzen aber schon. Bereits im Dezember 2010 hat die Große Beschwerdekammer des Europäischen Patentamtes zu den angemeldeten Patenten auf  Brokkoli und Tomate entschieden, dass  konventionelle Züchtungsverfahren nicht unter das Patentrecht fallen.

Artenvielfalt statt Sojawahn – einheimische Leguminosen in der Tierfütterung

30.09.2011: Die Fleischproduktion in den EU-Ländern nimmt zu. Masttiere müssen immer schneller immer höhere Schlachtgewichte erreichen. Dafür benötigen sie immer mehr Futter mit immer mehr Eiweiß: Um ein Kilo Schweinefleisch aus Intensivmast zu erzeugen, werden heute 3,3 Kilo Mais und 1,2 Kilo Sojamehl benötigt.

"Weniger Antibiotika" erfordert ein Umsteuern im Tierstall

10.01.2012: Gesunde Tiere durch gesunde Haltung - nur so lassen sich der ausufernde Einsatz von Antibiotika und qualvolle Lebensbedingungen für Millionen Nutztiere wirksam bekämpfen. Die Zeit zum Handeln drängt. Doch um möglichst schnell viele Landwirte für eine tiergerechtere, weniger intensive Nutztierhaltung zu gewinnen, muss die Gesellschaft ihnen einen Lastenausgleich zugestehen. Mit Hilfe eines "Extensivierungsbonus" ließen sich kurzfristig die politische Weichen dafür stellen, so der Vorschlag des Nutztierschutz-Fachverbands PROVIEH. Die Forderung "Faire Preise für faire Haltung" findet auch bei zahlreichen veränderungsbereiten Landwirten ein positives Echo.

EU hat Transparenz-Probleme – zähes Ringen um Kennzeichnungen und Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik

Das_Europa-Parlament_in_Straßburg-Monika_Albert-pixelioDie meisten Menschen in der EU wollen keine tierischen Produkte, die von Klonen, Klonnachkommen oder unbetäubt geschlachteten Tieren stammen. Doch Kommission und Ministerrat der EU respektieren diesen Willen nicht und verhindern gesetzliche Verbote. Selbst eine Kennzeichnung dieser Produkte lehnen sie ab. Sie wollen Intransparenz, doch der Widerstand gegen die mangelnde Entscheidungsfreiheit für Verbraucherinnen und Verbraucher wächst.

Essen ohne Gentechnik – Einkaufsratgeber von Greenpeace

Ein Großteil der konventionellen Nutztiere wird heutzutage mit Soja gefüttert. Soja-Futter wird im großen Stil in Südamerika unter Rodung großer Urwaldflächen angebaut und ist gentechnisch verändert. Diese Genmanipulation kann unerwartete Nebenwirkungen nach sich ziehen. In genmanipulierten Lebensmitteln können Eiweiße, die Allergien auslösen, oder neue Giftstoffe entstehen. Langzeitstudien zu Risiken von Gen-Food gibt es nicht.

Anhörung zu Patent auf Brokkoli abgesagt

80692_R_by_Maren_Bessler_pixelio.deDas Europäische Patentamt (EPA) in München hat die seit Monaten geplante öffentliche Anhörung zum umstrittenen Patent auf Brokkoli abgesagt. Es handelt sich um eine konventionell gezüchtete Brokkoli-Sorte, die mit dem Patent EP 1069819 bezeichnet wird. Patentinhaber ist Monsanto. Nachdem der Konkurrent Syngenta gegen das Patent Beschwerde eingelegt hat, war für den 26. Oktober eine Anhörung dazu geplant. Wenige Tage vor dem Termin hat Syngenta diese Anhörung nun abgesagt. Damit wird das Patent vorerst bestehen bleiben.

PROVIEH ist entsetzt: Weniger statt mehr Nutztierschutz im Reformvorschlag für die Gemeinsame Agrarpolitik

18.10.2011: Der am Mittwoch, dem 12. Oktober 2011 in Brüssel von der EU-Kommission vorgestellte Reformvorschlag für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach 2013 sieht keine Unterstützung für Bauern vor, die höhere Tierschutzstandards einhalten wollen.

Die verheerenden Folgen der Fleischexporte aus Deutschland und der EU

18.05.2011: Fleischexporte aus der Europäischen Union (EU) behindern die Agrarentwicklung in den sogenannten Entwicklungsländern und bedrohen dort das Leben und die Gesundheit der Menschen. In seiner Lobby- und Förderarbeit setzt sich der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) seit seiner Gründung 1999 für die Beendigung dieser Fehlentwicklung ein. Er fördert weltweit zahlreiche Entwicklungsprojekte und -programme (ca.

Füttern ohne Gensoja

Siegel_ohnegentechnik21.07.2011: In deutschen Tierställen findet ein versteckter Tierversuch gigantischen Ausmaßes statt. Millionen Hühner, Schweine und Rinder werden mit Millionen Tonnen gentechnisch veränderter Soja gefüttert.

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