17.02.2012: Die Petition von Campact und PROVIEH, die ein Gesetz zur Verhinderung der Megaställe forderte, ist beendet. Die E-mails von über 120.000 Menschen haben maßgeblich dazu beigetragen, dass das Landwirtschafts- und Bauministerium nun eine Gesetzesänderung zur Verhinderung von Megaställen im Baurecht auf den Weg bringt. Wir danken allen, die die Petition unterzeichnet haben, sehr für Ihre Unterstützung. Zusammen können wir etwas bewirken!
Am 29.06.2011 veranstalteten die Bürgerinitiativen BI-Norden und BI-Emden im Forum der Kreisvolkshochschule in Emden einen Infoabend zum Thema Massentierhaltung. Anlass war eine Flut von Anträgen von Hähnchenmast- und Aufzuchtställen in Ostfriesland. Als Referenten waren Dr. Thomas Fein von der BI-Norden und Stefan Johnigk von PROVIEH eingeladen.
14.07.2011: In einigen Regionen Deutschlands sind durch die Industrialisierung der Landwirtschaft im Allgemeinen und der Schweinehaltung im Besonderen die Grenzen der Vertretbarkeit längst überschritten, aber die Politiker in Deutschland gebieten keinen Einhalt.
31.05.2011: Immer mehr Bürgerinitiativen mobilisieren gegen den Bau neuer Mastanlagen. Sie fordern eine ökologisch verträgliche und artgerechte Tierhaltung.
24.05.2011: So kann es nicht weitergehen: Die Milchpreise sind im Keller, immer mehr kleine Betriebe müssen aufgeben, die Agrar-Giganten werden immer größer. Die Gentechnik wird gesellschaftsfähig gemacht, Tiere und Pflanzen werden patentiert, und Fleischkonzerne werben Tiermäster für immer neue Intensivmastställe. Ein Richtungswechsel ist dringend nötig.
Seit mehr als sieben Jahren kämpft die Bürgerinitiative Haßleben gegen eine Mega-Schweinemastanlage, über deren Genehmigung das Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (LUGV) Brandenburg in Kürze entscheiden wird. PROVIEH ruft auf zum Online-Protest: Fordern Sie den Präsidenten des Landesamtes auf, den Antrag auf Errichtung der Mastfabrik für über 65.000 Schweine endlich abzulehnen.
Wenn man Sie fragen würde, wofür Sie Ihre Steuergelder in der EU-Agrarpolitik ausgeben wollen – was würden Sie antworten? Möchten Sie eine Agrarindustrie subventionieren, die scheinbar billig produziert, dabei jedoch sämtliche Folgen für die Tiere, das Klima und die Umwelt ignoriert? Oder möchten Sie Ihr Geld lieber für das Recht und das Wohl der Tiere einsetzen? Für eine artgemäße Haltung, eine ökologische Landwirtschaft und damit für gesunde und hochwertige Lebensmittel? 2011 entscheidet sich, wie die Landwirtschaft von morgen aussehen soll. Sie haben die Wahl – entscheiden Sie mit!
24.01.2011: Ein Strom von tausenden Menschen, unzähligen Plakaten, Kostümen, Umzugswagen und Traktoren schlängelt sich langsam durch die Straßen von Berlin - begleitet von Trillerpfeifen, Musik, Rufen und Trommeln. Am Samstag, den 22.01.2011 haben Bauern, Verbraucher, Imker, Umwelt- und Tierschützer in Berlin für eine grundlegende Reform in der Agrarpolitik, die Abkehr von der industrialisierten Landwirtschaft und besseren Verbraucherschutz demonstriert.
24.11.2009: Wie PROVIEH berichtete (siehe Heft 03-2009, pdf 1,6 MB), will die niedersächsische Firma Petri-Feinkost eine industrielle Anlage zur intensiven Haltung von bis zu 7500 Milchziegen nebst Nachzucht und Böcken errichten. Das Vorhaben auf dem Gelände der ehemaligen Domäne Heidbrink (Niedersachsen, Landkreis Holzminden, Samtgemeinde Polle) ist ein gewaltiges Pilotprojekt zur industriellen Intensivtierhaltung von Ziegen.
13.05.2004: Tiernutzer haben stets das Recht, gegen behördliche Anordnungen und verweigerte Genehmigungen ihrer Massentierhaltungsanlagen im Klagewege vorzugehen. Im Sinne einer längst überfälligen Chancengleichheit strebt das schleswig-holsteinische Umweltministerium an, über eine Änderung des Tierschutzgesetzes auch anerkannten Tierschutzorganisationen ein Verbandsklagerecht einzuräumen. Im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung mit namhaften Vertreterinnen und Vertretern aus Tierschutz, Wissenschaft und Politik am 17.