16.11.2011: Kaum noch eine Woche vergeht, ohne dass in den Medien auf die üblen Folgen der industriellen Intensivtierhaltung hingewiesen wird. Schon eine moderate Reduzierung der Tierdichte würde viel verbessern helfen, ohne dass gleich ein Stallumbau vorgenommen werden müsste. Warum also stellen die Bauern nicht einfach auf eine weniger intensive Haltung um? Weil der Handel mit Tierprodukten mittlerweile weltweit geschieht und weil der Tierschutz noch zu wenig Beachtung beim Handel findet.
31.08.2011: Brände, Blitzeinschläge und Stromausfälle hat es auch früher schon auf Bauernhöfen gegeben, doch die Tiere standen meistens auf der Weide. In der Massentierhaltung tun sie es nicht mehr, sie stehen in großen Ställen, und wenn diese brennen, müssen sie in den Flammen oder im Rauch elendig umkommen. Fluchtwege gibt es für sie nicht.
17.02.2012: Die Petition von Campact und PROVIEH, die ein Gesetz zur Verhinderung der Megaställe forderte, ist beendet. Die E-mails von über 120.000 Menschen haben maßgeblich dazu beigetragen, dass das Landwirtschafts- und Bauministerium nun eine Gesetzesänderung zur Verhinderung von Megaställen im Baurecht auf den Weg bringt. Wir danken allen, die die Petition unterzeichnet haben, sehr für Ihre Unterstützung. Zusammen können wir etwas bewirken!
Gemeinsame Pressemitteilung von BUND, PROVIEH, und BI "Uns Bürgern stinkt's"
24.01.2012: 19 Bürgerinitiativen, Naturschutz- und Tierschutz-verbände in Schleswig-Holstein sowie Landwirte gründen ein Netzwerk gegen den Bau weiterer Intensivtierhaltungsanlagen. Hintergrund ist eine massive Zunahme großer Mastanlagen. Immer häufiger führen neue Stallbauten und Erweiterungen bestehender Anlagen zu Konflikten mit den Betroffenen vor Ort sowie mit dem Tier- und Naturschutz. Eine nicht artgerechte industrielle Intensivtierhaltung führt zu Qual-Zucht, Verstümmelung und Krankheit unserer Nutztiere. Zudem werden Gewässer und andere Lebensräume sowie unsere Luft belastet. Die Artenvielfalt nimmt drastisch ab. Produziert wird zunehmend für den Export, die Umweltbelastungen jedoch bleiben in Schleswig-Holstein. Die Grenzen der Belastbarkeit für Bürger, Umwelt und Natur sind längst überschritten.
Gemeinsame Pressemitteilung von BUND, PROVIEH, und BI "Uns Bürgern stinkt's"
24.01.2012: 19 Bürgerinitiativen, Naturschutz- und Tierschutz-verbände in Schleswig-Holstein sowie Landwirte gründen ein Netzwerk gegen den Bau weiterer Intensivtierhaltungsanlagen. Hintergrund ist eine massive Zunahme großer Mastanlagen.
Massenhafter Antibiotikamissbrauch - Bioterror aus der intensiven Massentierhaltung
16.01.2012: Die Agrarindustrielobby versucht, über gezielte Werbe-maßnahmen und irreführende Erklärungen ihr schlechtes Image bei der Bevölkerung aufzupolieren und den Begriff abzuschaffen. Dabei gibt es an dem Begriff gar nichts zu deuteln.
Wie nicht anders zu erwarten, kommen die Agrarkatastrophen in immer kürzeren Abständen. Nach Geflügelpest, Schweine-grippe, Dioxin und EHEC ist jetzt der chronische (viszerale) Botulismus von Milchkühen dran, der schleichend beginnt und tödlich endet.
29.06.2011: In Teplingen bei Lüchow im Wendland soll der Bau einer Hähnchenmastanlage mit 40.000 Mastplätzen durchgepeitscht werden. Um eine Bebauung zu verhindern, hielten Gegner der Anlage das betreffende Baugelände besetzt. Dabei soll es auch zu körperlichen Angriffen und Verletzungen gekommen sein.
04.03.2011: Nach zahlreichen Skandalen und rechtlichen Problemen beschäftigen sich die Medien endlich ausführlich mit den abartigen, oft rechtswidrigen Formen der Massentierhaltung. Sie führen dabei die enormen Verflechtungen zwischen Agrarindustrie und Politik sowie zwischen Tier-, Umwelt- und Verbraucherschutz deutlich vor Augen.
01.12.2010: Der Nutztierschutz-Fachverband PROVIEH erwartet Konsequenzen im deutschen Lebensmitteleinzelhandel nach dem Bericht des ARD-Magazins "Report Mainz" (1) über skandalöse Haltungsbedingungen bei der Zucht von Masthühnern der Firma Wiesenhof.
Durch die jüngst in Mexiko ausgebrochene Schweinegrippe wurden die Medien endlich auf die unhygienischen, tierquälerische Zustände in der industriellen Massentierhaltung aufmerksam.
11.04.2005 – Heute beginnt das Einwendungsverfahren gegen eine der größten Schweinezucht- und Schweinemastanlagen in Deutschland. Mit der Unterstützung der Landesregierung von Brandenburg, aber gegen den Widerstand der Bevölkerung vor Ort möchte der niederländische Investor van Gennip nördlich von Berlin eine riesige Schweineanlage für über 85.000 Schweine bauen.