01.11.2011: Der Fleischkonsum wächst weltweit. Innerhalb der letzten 30 Jahre hat sich die weltweite Fleischproduktion fast verdreifacht: Von knapp über 100 Millionen Tonnen auf fast 300 Millionen Tonnen pro Jahr. Und der Appetit nimmt kein Ende. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Fleisch liegt in Deutschland etwa bei 60 kg im Jahr.
12.07.2011: Der Bericht führt durch die Geschichte der Massentierhaltung und zeigt auf, warum es dringend nötig ist, umzudenken.
07.07.2011: Immer mehr Menschen legen Wert darauf, dass Nutztiere ein ihrer Art gemäß akzeptables Leben hatten, bevor sie am Schlachthof enden. Auch für Schweine ist das Leben vor dem Schnitzel aber meist ein Schweineelend. Wer nun für seine Produkte mit mehr "Tierwohl" wirbt, muss sich gefallen lassen, dass man sich genau anguckt, was für Verbesserungen für die Schweine tatsächlich drin sind. Das schmeckte der "ISW - Interessensgemeinschaft der Schweinehalter Wirtschafts-GmbH" nicht.
21.04.2011: Mit einem inhaltslosen Trugbild von “Tierwohlsein und Tierschutz” will das Unternehmen Westfleisch Handel und Verbraucher perfide in die Irre führen. Marktübliche Standards werden zu Meilensteinen stilisiert, von echtem Tierschutz ist das Label Lichtjahre entfernt.
Die Kuh ist der falsche Sündenbock in der Klimadebatte
12.01.2011: Der Skandal um Dioxin im Tierfutter verschärft die Tierschutzprobleme in der Schweinehaltung dramatisch. In den ohnehin qualvoll engen Intensivmastställen drängeln sich mittlerweile Tausende von schlachtreifen Schweinen, weil die Schlachtbetriebe ihre Abnahmemengen drastisch verringern. Grund hierfür ist der Vertrauensverlust der Verbraucher und des Lebensmittelhandels in billiges Fleisch aus konventioneller Intensivtierhaltung.
05.01.2011: Tausende Tiere wurden bereits vernichtet, etliche landwirtschaftliche Betriebe vorübergehend dichtgemacht, die wahren Konsequenzen aus dem jüngsten Skandal um Dioxin in Tierfutter lassen aber noch auf sich warten. PROVIEH setzt sich für eine umfassende Produkthaftung bei der Futtermittelherstellung ein und erwartet vom Gesetzgeber die Einführung lückenloser Kontrollen. "Weil in der Tierfutterproduktion bislang nur stichprobenweise auf Gifte wie Dioxin untersucht wird, stellen Skandale wie dieser lediglich die Spitze des Eisbergs dar.", so Stefan Johnigk, Geschäftsführer von PROVIEH. "Billige Futtermittel kommen uns letztlich teuer zu stehen."
04.01.2011: Dieser Dokumentarfilm zeichnet mit eindrucksvollen Bildern den Weg in die Industrialisierung der Schweinehaltung in den USA und Teilen Europas nach. Deutlich herausgearbeitet wird dabei die Verrohung in industriellen Betrieben im Umgang mit den Tieren, die in den Tierfabriken nur noch als Produktionsfaktoren statt als fühlende Lebewesen gesehen werden.
20.12.2010: Diese und viele weitere interessante Fragen über ein moralisches Dilemma stellt "Die Zeit" im Gespräch mit Jonathan Safran Foer über das Essen von Tieren.
Der amerikanische Bestsellerautor ist kein radikaler Apostel des Vegetarismus, sondern bietet pragmatische Handlungsalternativen an, ohne Fleischesser zu verdammen.
Im Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit des Europaparlaments wurde am 5. November ein mögliches Moratorium für aus geklonten Tieren gewonnene Lebensmittel diskutiert. Dabei spielte der Tierschutz leider gar keine Rolle!
Am 3. Dezember spricht der Musiker vor dem Europäischen Parlament, um sich für eine fleischlose Ernährung zugunsten des Klimaschutzes einzusetzen.
Jahr für Jahr werden in Deutschland über 20 Millionen Ferkel kastriert, fast ausnahmlos ohne Betäubung und bei vollem Bewusstsein.
PROVIEH setzt sich dafür ein, ganz auf die Kastration zu verzichten und stattdessen unkastrierte männliche Schweine (Jungeber) zu mästen.
Der tägliche Verzehr von über 150 Gramm rotem Fleisch (Rind, Schwein, Lamm oder Ziege) erhöht das Risiko, an Herzinfarkt oder Krebs zu sterben, um den Faktor 1,3 gegenüber Menschen, die deutlich weniger davon essen - weißes Fleisch verursache kein erhöhtes Risiko.