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Klonen

EU hat Transparenz-Probleme – zähes Ringen um Kennzeichnungen und Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik

Das_Europa-Parlament_in_Straßburg-Monika_Albert-pixelioDie meisten Menschen in der EU wollen keine tierischen Produkte, die von Klonen, Klonnachkommen oder unbetäubt geschlachteten Tieren stammen. Doch Kommission und Ministerrat der EU respektieren diesen Willen nicht und verhindern gesetzliche Verbote. Selbst eine Kennzeichnung dieser Produkte lehnen sie ab. Sie wollen Intransparenz, doch der Widerstand gegen die mangelnde Entscheidungsfreiheit für Verbraucherinnen und Verbraucher wächst.

Heute schon Klonfleisch gegessen?

0146_quelle_freeanimalpix20.05.2011: Der dreijährige Streit um das „Gesetz über neuartige Lebensmittel“ (Novel Food Verordnung) ist frühmorgens am 30. März 2011 an der Klonfrage gescheitert. Damit bleibt die alte Regelung von 1997 in Kraft.

Petition gegen Klon-Importe

25.07.2011: Tier- und Umweltschützer, Grüne Politiker und Verbraucherschützer wollen sich nicht abfinden damit, dass die EU-Kommission untätig dabei zuschaut, wie immer mehr Fleisch und Milch aus Klontieren in den Handel kommen – ganz ohne Kennzeichnung.

Klonfleisch? Nein danke!

07.07.2011: Klonen bedeutet, eine genetische Kopie eines Tieres anzufertigen. In den USA ist das inzwischen ein allgegenwärtiger Vorgang. Dort ist das Fleisch der Nachkommen geklonter Tiere seit einigen Jahren im Handel.

Transgene Klone in der Nutztierzucht, neuer Gipfel der Perversion

08.04.2011: Gentechnisch manipulierte Kühe sollen künftig Muttermilchersatz für Menschenbabys liefern. Aus Frankensteins Gruselküche erwarten uns noch viele solcher Horrormeldungen, falls dem ethikfreien Wirken der Wissenschaftler nicht endlich Grenzen auferlegt werden.

Klonen heißt Leid vervielfachen

Wir lassen uns kein Klonfleisch unterjubeln!Die deutsche Bundesregierung verhinderte trotz Bedenken des Europäischen Ethikrates und massiver Proteste von Tierschutzorganisationen am 29.03.11 im Vermittlungsausschuss der EU ein umfassendes Verbot für das Klonen zur Nahrungsmittelerzeugung bzw. den Verkauf von Klonerzeugnissen. Der Handel mit Produkten aus Nachkommen im Ausland geklonter Nutztiere bleibt damit gegen den Willen einer großen Bevölkerungsmehrheit in der EU uneingeschränkt möglich. Damit wird indirekt das Klonen in Drittländern gefördert.

Pure Heuchelei der CDU/CSU und FDP auch in der Klonfrage

25.03.2011: Offiziell lehnt die Bundesregierung angeblich das Klonen zur Nahrungsmittelerzeugung ab. Den nötigen EU-Gesetzentwurf will sie aber nicht verabschieden. PROVIEH protestiert in einem offenen Brief.

Unverantwortlich: Deutschland unterstützt den Einsatz geklonter Tiere zur Nahrungsmittelproduktion

Ilse Aigner kündigte im Februar 2011 in Deutschland ein Tierschutzpaket für Nutztiere an. Gleichzeitig unterstützt Deutschland auf EU-Ebene die unbeschränkte Einfuhr von Klonnachkommen und ihren Erzeugnissen. Das würde den Verkauf unetikettierter Produkte, deren Ursprung in grausamen, tierquälerischen Klonprozessen liegt, in Deutschland und der EU Tür und Tor öffnen. Bis zum 29. März 2011 muss sich der Vermittlungsausschuss einigen, sonst platzt das Gesetzesvorhaben, mit dem ein umfassendes Klonverbot eingeführt werden könnte.[1]

Kennzeichnungspflicht für Klonprodukte

klonfleisch_aktionteaser_ger14.03.2011: Die EU entscheidet bis Ende März 2011 über den Umgang mit Produkten geklonter Tiere und ihrer Nachfahren. foodwatch fordert eine Kennzeichnung von Klonfleisch und anderen mithilfe von Klontechniken erzeugten Lebensmitteln. PROHVIEH unterstützt diesen Aufruf sehr! Wir wollen keine Situation wie in den USA, wo solche Produkte ohne jeden Hinweis in den Handel kommen! Unterstützen Sie die E-Mail-Aktion von foodwatch und fordern Sie Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) auf, auf EU-Ebene für eine umfassende Kennzeichnungspflicht zu stimmen!

Zähes Ringen in Brüssel um die Klonfrage

01.03.2011: Während in Neuseeland wegen inakzeptabler Gesundheitsprobleme und Sterblichkeitsraten bei Klontieren die Forschung bei "AgResearch" eingestellt wird, könnten in der EU bald massenhaft Erzeugnisse von Klonnachkommen unetikettiert in die Supermärkte kommen. Protestieren Sie mit uns.

EU-Kommission will Nahrungsmittel aus Klonnachkommen erlauben

05.11.2010: Laut Kommissionsmitteilung soll nur ein sehr reduziertes Einfuhrverbot für lebende Klontiere und aus ihnen direkt gewonnenen Nahrungsmitteln gelten.

Gegen den Verbraucherwunsch: Klonfleisch bald auch in Europa?

Im Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit des Europaparlaments wurde am 5. November ein mögliches Moratorium für aus geklonten Tieren gewonnene Lebensmittel diskutiert. Dabei spielte der Tierschutz leider gar keine Rolle!

Vorerst kein Klonfleisch auf europäischen Tellern

08.07.2010, Das Europäische Parlament stimmte auch in der 2. Lesung gegen das "Gesetz für Neuartige Lebensmittel", um den Einzug von Klonprodukten in die EU zu verhindern.

Klonfleisch zum Verzehr zugelassen

Der EU-Ministerrat will Lebensmittel, die mit dem Fleisch geklonter Tiere produziert wurden, zur Vermarktung zulassen.

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