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Schafe

Das Kärntner Brillenschaf

Das Brillenschaf, das auch als „Kärntner Brillenschaf“ oder „Karner“ bekannt ist, gehört zur Gruppe der alpinen Bergschafrassen und hat seinen züchterischen Ursprung in den Karnischen Alpen im heutigen Slowenien, wo es bereits um 1880 als „Seeländer Schaf“ beschrieben wurde. Es entstand durch Einkreuzung von Paduaner und Bergamaskerschafen in die dort beheimateten bodenständigen Landschafe um den Ort Seeland. Insbesondere dem feinwolligen Paduaner Schaf, das auch als „Seidenschaf“ bezeichnet wurde, verdankt das heutige Brillenschaf wohl die typische schwarze Pigmentierung um das Auge und die schwarzen Ohrspitzen.

Bentheimer Landschafe - gute Marschierer

Bis zu 90 Kilogramm bringt ein Bentheimer Landschafbock auf die Waage. Damit ist diese langbeinige Rasse das größte Moor- und Heideschaf. Von einst 15.000 Zuchttieren ging der Bestand bis in die siebziger Jahre auf gerade mal noch 50 Tiere zurück. Heute hat sich ihre Anzahl mit mehr als 2.500 Tieren zwar deutlich erhöht, für einen dauerhaften Erhalt sind es jedoch immer noch viel zu wenige. Der Mindestbestand bei Schafen läge bei 7.500 Tieren. Die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH) stuft das Bentheimer Landschaf deshalb als „stark gefährdet“ ein und hat es zur „Gefährdeten Nutztierrasse des Jahres 2005“ gekürt.

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