In seiner norwegischen Heimat nennt man ihn den „Großen Wolf". John Fredriksen gehört zu den reichsten Menschen der Welt. Als Reeder gehört ihm nicht nur das weltgrößte Tankerimperium „Frontline“, mit seiner „Marine Harvest“ ist er der größte Player im Geschäft mit industriell produziertem Fisch. Seine Firma produziert pro Jahr über 100 Millionen Zuchtlachse in Chile und Norwegen - für die ganze Welt. Ein Geschäft mit schwindelerregenden Wachstumsraten.
Der jüngste Lebensmittelskandal um Dioxin in Eiern beweist wieder einmal mehr: um unsere Nahrung steht es schlecht.
Brot ist seit Jahrtausenden Sinnbild für Nahrung, für körperliche und seelische Kraft. 'Unser täglich Brot gib uns heute' heißt es in einem Gebet nach Matthäus 6.11, das Millionen Christen beten. In dem Dokumentarfilm 'Unser täglich Brot' lässt Regisseur Nikolaus Geyrhalter ('Das Jahr nach Dayton', 'Pripyat', 'Elsewhere') den Zuschauer Zeuge einer ganz eigenen, anderen Schöpfungsgeschichte werden: der Lebensmittelproduktion.

Der Kampf gegen den Hunger verbindet Menschen rund um den Erdball. Doch während einige skrupellose Konzerne weltweit um die Kontrolle über das Saatgutangebot streiten, wächst auch der Widerstand gegen den Raubbau an Boden, Umwelt und Artenvielfalt. Im Dokumentarfilm "GOOD FOOD BAD FOOD – Anleitung für eine bessere Landwirtschaft" stellt die französische Regisseurin Coline Serreau faszinierende Persönlichkeiten vor, die vor Ort und global dagegen kämpfen, dass unsere Böden durch chemische Dünger und Pestizide vergiftet werden. Der Film kommt am 20.01.2011 in die Kinos in Deutschland.
04.01.2011: Dieser Dokumentarfilm zeichnet mit eindrucksvollen Bildern den Weg in die Industrialisierung der Schweinehaltung in den USA und Teilen Europas nach. Deutlich herausgearbeitet wird dabei die Verrohung in industriellen Betrieben im Umgang mit den Tieren, die in den Tierfabriken nur noch als Produktionsfaktoren statt als fühlende Lebewesen gesehen werden.
Die Filmdokumentation "H5N1 antwortet nicht. Auf der Suche nach dem Killervirus" von Michael Leitner und Thomas A. Hein beleuchtet, wie die Vogelgrippe für politische und wirtschaftliche Machenschaften auf Kosten der Tiere instrumentalisiert wird und stellt Hintergründe und Zusammenhänge dar, die Agrar- und Pharmaindustrie und Politik lieber verschweigen.